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	<title>#montagsgedanken - CVJM Kreisverband Bad Oeynhausen</title>
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	<description>Christliche Vereine Junger Menschen in Bad Oeynhausen und Löhne</description>
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	<title>#montagsgedanken - CVJM Kreisverband Bad Oeynhausen</title>
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	<item>
		<title>Das Joch</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/das-joch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Mt 11, 25–30 Manchmal hole ich mir Hilfe, wenn ich etwas sehr Schweres zu tragen haben. Da meine Partner allesamt größer sind als ich und meistens auch stärker, erlebe ich ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Matth%C3%A4us11%2C25-30" class="bibleserver extern" target="_blank">Mt 11, 25–30</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hole ich mir Hilfe, wenn ich etwas sehr Schweres zu tragen haben. Da meine Partner allesamt größer sind als ich und meistens auch stärker, erlebe ich oft, dass ich, obwohl ich – Ehrenwort! – mit anfasse, doch eigentlich gar kein Gewicht trage. Ich laufe meistens nur so nebenher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das meint Jesus, wenn er sagt „Nehmt auf euch mein Joch, denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ Ein Joch ist ein Querbalken, der den Zugtieren über den Nacken gelegt wurde, um sie immer paarweise vor einen Pflug oder Wagen zu spannen. Das Joch impliziert das Paar. Wer EIN Joch Ochsen kaufte, der bekam ZWEI Tiere. Wenn Jesus seine Zuhörer also einlädt, sein Joch auf sich zu nehmen, dann heißt das nichts anderes, als dass man sich mit Jesus gemeinsam vor den Karren spannen lässt. Dann wird man diese wunderbare Erfahrung machen, dass ER die ganze Last trägt und man selbst nur so daneben läuft. Und um in diesem Bild zu bleiben, darf man wissen, dass Jesus den Karren aus dem Dreck zieht. Er stellt sicher, dass ich am Ende des Lebensweges auch das richtige Ziel erreiche. Aber Jesus unterjocht niemanden. Für wen oder was du dich einspannen lässt, entscheidest du.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einander den Rücken freihalten</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/einander-den-ruecken-freihalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 20:43:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Apg 4, 32ff. Das war eine ganz besondere Zeit: Das erste Jahr, nachdem Jesus auferstanden und in den Himmel zurückgekehrt war und nachdem der heilige Geist zu Pfingsten über die ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Apostelgeschichte4%2C32-37" class="bibleserver extern" target="_blank">Apg 4, 32ff.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war eine ganz besondere Zeit: Das erste Jahr, nachdem Jesus auferstanden und in den Himmel zurückgekehrt war und nachdem der heilige Geist zu Pfingsten über die Jünger gekommen war. Täglich waren sie in Jerusalem beisammen, lehrten die jungen Gläubigen und unterrichteten sie in allem, was sie selber mit Jesus erlebt hatten, was er ihnen gesagt hatte und was sie von ihm gelernt hatten. Täglich trafen sie sich zum Gebet und zum Feiern des Abendmahls und Tausende bekannten ihre Sünde, kehrten um und gehörten fortan zur Gemeinde. Sie waren ein Herz und eine Seele! Wissbegierig sog man das Evangelium in sich auf. Niemand dachte daran, die tägliche Versammlung auszulassen, um seiner Arbeit nachzugehen. Zu wichtig war ihnen das Hören und Lernen und Beisammensein. Ehrensache, dass man sich gegenseitig den Rücken freihielt. Wer immer Vorräte, Eigentum oder Geld besaß, teilte es freiwillig mit allen. Ganze Äcker wurden verkauft, und der Erlös kam der Gemeinde zugute. Keinem musste das gesagt werden. Jeder setzte Hab und Gut, Zeit und Kraft mit Liebe und Hingabe ein. Nur ja niemanden zurücklassen! Keiner sollte gezwungen sein, seiner Arbeit nachzugehen und derweil die Gute Nachricht zu verpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine einmalig wertvolle Zeit! Wertvoll vor allem deshalb, weil diese jungen Christen nicht lange danach durch eine Welle der Verfolgung Jerusalem verlassen mussten und in ganz Galiläa und Samarien zerstreut wurden. Schade einerseits, aber eine Chance andererseits, denn nun gründeten sie allerorts neue Gemeinden. Sie konnten das, denn sie hatten in diesem ersten intensiven Jahr so viel gelernt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wünschenswert: Gemeinsam lernen und einander den Rücken freihalten – möge der Herr uns für Ersteres offene Ohren schenken und für Letzteres unbekümmerte Freigebigkeit.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aarons Segen</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/aarons-segen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 20:44:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[4. Mose 6, 22ff. Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht über dir&#160; leuchten und sei dir gnädig! Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/4.Mose6%2C22-27" class="bibleserver extern" target="_blank">4. Mose 6, 22ff.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht über dir&nbsp; leuchten und sei dir gnädig! Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Toll!! Das Allerbeste, Schutz, Gnade, Frieden und sein erfreutes und zugewandtes Angesicht verspricht Gott allen, die so gesegnet werden. Am Ende eines Gottesdienstes bekommen wir diesen Segen Aarons zugesprochen und er soll uns täglich begleiten. Mache ich mir ehrlicherweise gar nicht immer so klar. Gott ist der, der es unendlich gut mit mir meint, der mich schützt und mich Sünder gnädig anschaut, der am Jesus-Kreuz Frieden mit mir gemacht hat und der strahlt, wenn er mich sieht. Sich das zu vergegenwärtigen, tut gut und sollte eine tägliche Übung sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht aber noch weiter! Dieser aaronitische Segen gilt als priesterlicher Segen und da Jesus meint, seine Nachfolger seien nicht nur Könige, sondern auch Priester, bin ich dran! Ich bin gesegnet und soll segnen. Was würde sich verändern, wenn ich über Menschen, die mir begegnen, zunächst den Segen Aarons ausspreche? Über dem mürrischen Morgenmuffel genauso wie über dem nervigen Neunmalklugen. Kann ja auch in Gedanken sein: „Gott segne dich und behüte dich, er strahle, wenn er dich sieht und sei dir gnädig. Er gebe dir Frieden!“ Die folgende Begegnung wird, so wahr der Herr lebt, eine gesegnete Wendung nehmen…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Möge Jesus mich mit dieser priesterlichen Geistesgegenwart segnen, dass mir dieser Segen spontan in den Sinn oder über die Lippen kommt bevor ich – vielleicht unbewusst – ein unheilvolles Urteil über mein Gegenüber fälle.<br>Übrigens, Segen ist wie ein Bumerang! Wenn mein Gegenüber ihn nicht akzeptiert, kommt er zu mir zurück (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Lukas10%2C5-6" class="bibleserver extern" target="_blank">Lk 10, 5+6</a>)!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klartext</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/klartext/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 20:54:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Apg. 2 Jesus spricht Klartext: Geht zu allen Völkern und lehret sie alles zu halten, was ich euch befohlen habe! Die Gute Nachricht muss unters Volk, und zwar nicht nur ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Apostelgeschichte2" class="bibleserver extern" target="_blank">Apg. 2</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus spricht Klartext: Geht zu allen Völkern und lehret sie alles zu halten, was ich euch befohlen habe! Die Gute Nachricht muss unters Volk, und zwar nicht nur unter das jüdische, sondern zu allen Völkern. Jeder muss wissen, dass er von seinem Weg in den sicheren Tod umkehren darf und ewiges Leben geschenkt bekommen kann. Jeder! Aber wie? Die kleine Schar der Jesus-Jünger verschanzt sich in Jerusalem im wahrsten Sinn des Wortes „sprachlos“ hinter geschlossenen Türen. Die Stadt ist bis zum Bersten voll. Es ist Wochenfest der Juden, ein absolutes Must-Go. Aber wie hätten die einfachen Galiläer dieses bunte Gemisch aus Menschen unterschiedlicher Nationen ansprechen sollen? Schon die Ländernamen verursachen Knoten in der Zunge: Phrygien und Pamphylien, Libyen und Kyrene. Wie lehrt man fremde Menschen, wenn man der Fremdsprache nicht mächtig ist? Zum körperlichen Überleben hätte die Verständigung mit Händen und Füßen vielleicht gereicht, aber um von Sünde, Vergebung und ewigem Leben zu sprechen, braucht es Vokabular. Jesus hatte das „zu allen Völkern“ sicher nicht so wörtlich gemeint.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hatte er! Und er lässt die Jünger eindrucksvoll erleben, dass eine neue Zeit angebrochen ist. In Feuerflammen kommt der heilige Geist auf jeden einzelnen von ihnen und lässt den Traum eines jeden Fremdsprachenlehrers wahr werden: Plötzliche und perfekte Verständigung über alle Sprachbarrieren hinweg. Großes Entsetzen und Verwunderung unter den Fremden: Ein jeder hört die Jünger in seiner Muttersprache von Gottes großen Taten sprechen! So geht’s!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr zum Leidwesen aller Sprachen-Lerner war das ein punktuelles Zeichen für die Jünger damals. Jesus stellte klar: Meine Gemeinde ist eine Einheit aller Menschen, die sich geistlich verstehen. Was ihr nicht könnt, kann der heilige Geist! Er schafft Verständigung über alle Barrieren hinweg. Kein Grund also, sich zu verschanzen. Die gute Nachricht muss unter die Völker!<br>Und sie ging um die Welt, erreichte auch uns in Deutschland.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch trotz Google Translate scheinen wir Christen uns 2000 Jahre später wieder (?) sprachlos hinter geschlossenen Türen zu verschanzen. Uns fehlen selbst in unserer Muttersprache die Worte, um zu bezeugen, dass Jesus unser Retter und Herr ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitten wir Jesus, dass er uns begeistert, damit wir verständlich und mutig Klartext reden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Du und ich</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/du-und-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 21:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Jer 31, 31ff. Du und ich, das Paar gehört zusammen seit Schöpfungstagen. Gott schafft den Menschen als sein Gegenüber, als Ebenbild. Er verbündet sich mit ihm und verpflichtet sich zur ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Jeremia31%2C31-40" class="bibleserver extern" target="_blank">Jer 31, 31ff.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du und ich, das Paar gehört zusammen seit Schöpfungstagen. Gott schafft den Menschen als sein Gegenüber, als Ebenbild. Er verbündet sich mit ihm und verpflichtet sich zur ewigen Bündnistreue. Sein Name bürgt dafür: der ewige „Ich bin“. Dass der Mensch und insbesondere das Gottesvolk als Bündnispartner versagt, erlebt der Prophet Jeremia in voller Härte. Sein Prophetenamt muss er ausführen, als Israel sich auf der Höhe seiner Abkehr von seinem Gott befindet. Untergang und Vertreibung prophezeit Jeremia. Der alte Bund, den der „Ich bin“ geschlossen hat, wurde viele Male gebrochen. Das „Du sollst“ des alten Bundes hat einfach nicht geklappt: Du sollst keine anderen Götter haben! Unzähligen anderen Götzen huldigten die Zeitgenossen Jeremias. Du sollst nicht ehebrechen, stehlen, falsches Zeugnis geben – Fehlanzeige! Auf das Du ist kein Verlass!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Jeremia hat gute Nachrichten: Er darf verkünden, dass Tage kommen werden, in denen der Herr einen neuen Bund mit Israel und Juda schließen wird. In diesem Bund heißt es dann nicht mehr „Du sollst“, sondern „Ich werde“. Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und ich werde es auf ihr Herz schreiben. Ich werde ihr Gott sein. Ich werde ihre Schuld vergeben und an ihre Schuld nicht mehr gedenken. Ich werde! Für das irdische Gottesvolk, Israel und Juda, ist diese Verheißung noch Zukunft, nicht nur grammatikalisch. Aber wie göttlich ist der Plan, all jenen, die nicht durch Abstammung zum Volk Gottes gehören, schon heute die Möglichkeit zu geben, Teil des neuen Bundes zu werden! Wie? Mit Jesus, der von sich sagt „Ich bin“. Ich bin der Gute Hirte, das Brot des Lebens, der Weg und die Tür, das Licht, der Weinstock, die Auferstehung und das Leben. Die Zukunft ist für all die, die das glauben, zur Gegenwart geworden. Das vergossene Jesus-Blut des neuen Bundes macht es möglich: Jesus und du – das ist der neue Bund, das untrennbare Paar, die herzliche Verbundenheit durch den Geist, der in dir wohnt.&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Kammergebet</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/das-kammergebet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 21:07:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Mt 6, 5–18 Üblich war das nicht! Das Gebet war eine hervorragende Übung, um seine Frömmigkeit so richtig zur Schau zu stellen: Die vorgeschriebenen Gebetszeiten verlagerte man gern in die ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Matth%C3%A4us6%2C5-18" class="bibleserver extern" target="_blank">Mt 6, 5–18</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Üblich war das nicht! Das Gebet war eine hervorragende Übung, um seine Frömmigkeit so richtig zur Schau zu stellen: Die vorgeschriebenen Gebetszeiten verlagerte man gern in die Öffentlichkeit, und je blumiger die Worte waren, umso besser! Jesus lehrt es anders: Wenn du betest, dann geh in deine Kammer. Mach die Tür zu und sprich mit Gott im Verborgenen, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Gebet ist nicht Mittel zum Zweck, sondern soll in enger Vertrautheit mit Gott Ausdruck deiner Beziehung zu ihm sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Muster für ein Gebet kann das Vater Unser sein. Jesus gab es seinen Jüngern als Beispiel für ein präzises und allumfassendes Gebet, bevor er ihnen durch den heiligen Geist nach Pfingsten die Möglichkeit gab, ganz und gar frei als ein einziges „wandelndes Gebet“ zu leben. Paulus drückt dieses Gebets-Leben im Brief an die Epheser so aus: Betet zu jeder Zeit in der Kraft des heiligen Geistes (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Epheser6%2C18" class="bibleserver extern" target="_blank">Eph 6,18</a>). Keinesfalls sollen wir jedenfalls die bekannten Worte des Vater Unsers im sonntäglichen Takt der mehr oder weniger müden Christenheit gedankenlos herunterleiern. Möge der heilige Geist in uns rebellieren, wenn wir das, was Jesus für das stille Kämmerlein gedacht hatte, zur mechanischen Pflichtübung im öffentlichen Gottesdienst verkommen lassen. Und möge uns der heilige Geist erkennen lassen, welches unfassbare Vorrecht wir als Kinder Gottes haben, unseren Herrn Jesus jederzeit und überall mit all unseren – auch stümperhaften oder nur gedachten – Worten anzusprechen. Er hört uns gewiss und weiß, was wir brauchen!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Tempel Gottes</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/der-tempel-gottes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 21:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[2.Chr 5 Salomo baut Gott ein Haus und erlebt den spektakulären Einzug Gottes in sein Heiligtum: Eine Wolke der Herrlichkeit erfüllt den Tempel und zeigt an, dass der Heilige anwesend ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/2.Chronik5" class="bibleserver extern" target="_blank">2.Chr 5</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Salomo baut Gott ein Haus und erlebt den spektakulären Einzug Gottes in sein Heiligtum: Eine Wolke der Herrlichkeit erfüllt den Tempel und zeigt an, dass der Heilige anwesend ist. Sichtbar und doch nicht greifbar. Der Gott, den das Universum nicht zu fassen vermag, kommt und wohnt mitten unter seinen Menschen. König Salomo lobt und preist Gott mit dem ganzen Volk. Eine hochheilige Veranstaltung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott verspricht Salomo, anwesend zu bleiben und verpflichtet das Volk, das Bündnis mit ihm, dem Ewigen, nicht zu brechen und sich nicht anderen Götzen zuzuwenden. Salomo selbst bricht den Bund und verehrt fremde Götter. Dieser Trend setzt sich fort. Jahre später schaut der Prophet Hesekiel, wie die Herrlichkeit Gottes Schritt für Schritt den Rückzug antritt und den Tempel und die Stadt Jerusalem in Richtung des östlichen Berges verlässt (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Hesekiel10" class="bibleserver extern" target="_blank">Hes 10</a>f.). Götzdendienst hat sich im Tempel und in den Herzen der Menschen breitgemacht. Die Babylonier zerstören den Tempel und führen die Juden ins Exil. Knapp 500 Jahre vor Jesu Geburt ist es möglich, dass ein 2. Tempel gebaut wird. Jesus bezeichnet ihn als das Haus seines Vaters, in dem er sein müsse. Erneut ist die Herrlichkeit Gottes in Jesus in den Tempel eingezogen. Dieses Mal nicht nur sichtbar, sondern auch greifbar. Doch die Tempeldiener ergreifen Jesus, und ausgerechnet im Tempel verurteilt man ihn zum Tod und führt ihn aus dem Tempel und der Stadt Jerusalem heraus zur Kreuzigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch Jesus bleibt nicht tot, er wird wieder lebendig und verlässt Jerusalem vom östlich der Stadt gelegenen Ölberg bei seiner Himmelfahrt. In einer Wolke entschwindet er den Blicken seiner Jünger, nicht jedoch, ohne ihnen seinen Geist anzukündigen, der von nun an in der Gemeinde als Tempel Gottes und in jedem Gläubigen wohnen werde. Die Herrlichkeit Gottes ist in uns, wir sind sein Tempel! Johannes schreibt: Wer von sich sagt, dass er mit Gott verbunden ist, soll auch so leben, wie Jesus gelebt hat (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/1.Johannes2" class="bibleserver extern" target="_blank">1.Joh 2</a>).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Umkleidekabine</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/umkleidekabine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:32:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Petrus 5, 5b-11 Demut – was für eine unpopuläre Haltung. Was schwingt da alles mit! Unterordnung, Erniedrigung, Gehorsam – wo bleibt denn da mein Ich? Ich muss gestehen, dass ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/1.Petrus5%2C5-11" class="bibleserver extern" target="_blank">1. Petrus 5, 5b-11</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Demut – was für eine unpopuläre Haltung. Was schwingt da alles mit! Unterordnung, Erniedrigung, Gehorsam – wo bleibt denn da mein Ich? Ich muss gestehen, dass ich sehr stolz bin und gerne Recht und auch das letzte Wort haben möchte. Demut ist etwas anderes…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun schreibt Petrus an eine Gemeinde, dass sie alle genau diese demütige Haltung einnehmen sollen. Wenn man sich den Ursprung des Wortes „Demut “ anschaut, bekommt man schnell eine genaue Vorstellung von dieser Haltung: Die Gesinnung eines Dienenden zu haben, heißt demütig sein wörtlich. Das erinnert mich an Jesus, der den Jüngern die Füße wusch. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, hatte er damals gesagt. Und sie zum Nachmachen aufgefordert, denn ein Sklave ist nicht größer als sein Herr (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Johannes13%2C2-38" class="bibleserver extern" target="_blank">Joh 13,2ff.)</a>. Ich werde meine stolze Haltung also dringend überprüfen müssen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich ist mir da der Wortlaut, den Petrus in seinem Brief wählt: Umkleidet euch alle mit Demut im Umgang miteinander! Schon die bildliche Vorstellung gefällt mir: Sich umziehen und Demut anziehen wie ein Kleidungsstück. Jesus legte auch seine Kleider ab und band sich die Schürze um, bevor er loslegte. Diese Dienstkleidung zeigt ja nicht nur die Gesinnung, sondern schützt auch vor Verunreinigungen. Im demütigen Umgang miteinander wird es sicher die ein oder andere Beschmutzung geben. Gegenseitige Übervorteilung, Ausnutzung oder Undankbarkeit machen auch vor Geschwistern im Glauben nicht Halt. Die Vorstellung, eine schützende Schürze um zu haben, hilft mir, solche Verletzungen nicht an mich heranzulassen. Also: Ab in die Umkleidekabine, raus aus meinem Stolz und meiner Rechtschaffenheit und rein in die Dienstkleidung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn’s doch schmutzig wird?&nbsp;<br>Petrus geht noch weiter: Unter die mächtige Hand Gottes soll sich ein jeder demütigen, denn Gott liebt demütige Herzen. Er sieht, wenn ich Unrecht erleide und gedemütigt werde und verspricht mir, mich richtig groß rauskommen zu lassen. Und falls ich immer noch die Sorge habe, zu kurz zu kommen, übervorteilt zu werden oder ausgenutzt zu werden, dann bin ich aufgefordert, all diese Sorgen auf Gott zu werfen, dessen oberstes Prinzip es ist, mir zu dienen.&nbsp;<br>Also: Ab in die Umkleidekabine!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Treppenlift</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/treppenlift/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:28:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[1. Mose 28, 10–19 Jakob muss flüchten. Ein Betrüger war er durch und durch, schon sein Name verrät diesen Charakter. Bruder Esau und Vater Isaak waren die Gehörnten und nun ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/1.Mose28%2C10-19" class="bibleserver extern" target="_blank">1. Mose 28, 10–19</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jakob muss flüchten. Ein Betrüger war er durch und durch, schon sein Name verrät diesen Charakter. Bruder Esau und Vater Isaak waren die Gehörnten und nun muss er gehen. Jakob verlässt Beerscheba und kommt an einen Ort westlich vom Jordan. Dort legt er sich schlafen und träumt. Eine Art Treppe verbindet Himmel und Erde miteinander und Engel steigen auf ihr auf und nieder.&nbsp;<br>Gott steht oben und verheißt Jakob Landbesitz und eine Nachkommenschaft zum Segen für alle Menschen. Und nicht nur das, Gott verspricht ihm, bei ihm zu bleiben und ihn nicht zu verlassen, obwohl Jakob gerade die Folgen seines Betruges ausbaden muss. Gott ist unendlich geduldig und gnädig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jakob nennt den Ort dieses Traums Bethel, Haus Gottes. Hier sei die Pforte zum Himmel, sagt er. Aber merkwürdig seine Reaktion:&nbsp;Wie furchtbar ist diese Stätte, so sagt er, als er erkennt, wo er genächtigt hat.Statt Freude und Erleichterung ergreift ihn große Furcht. Warum das? Nun, seine krummen Touren um Segen und Erstgeburtsrecht lasten schwer auf ihm. Der Dreck an seinem Stecken lässt ihn diesen Ort fürchten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, wer sein Leben nicht vor Gott in Ordnung gebracht hat, für den ist die Stätte Gottes ein Ort zum Fürchten. Die Leiter zur Pforte des Himmels wird er nie erklimmen dürfen. Es sei denn, er hätte einen Treppenlift. Modern gesagt.<br>Bei Jesus klingt das so: Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Menschensohn (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Johannes1%2C51" class="bibleserver extern" target="_blank">Joh 1, 51</a>). Statt der Leiter gibt es mit Jesus eine direkte Verbindung zwischen Himmel und Erde. Er selbst ist der Weg und die Tür zum Haus Gottes in Person. Für alle, die Platz nehmen in ihm wie in einem Treppenlift, und so zur Stätte Gottes kommen, ist es das Vaterhaus, also eine Zufluchtsstätte und kein Ort der Furcht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jakob kehrt übrigens später zurück nach Bethel. Aber dieses Mal tut er Buße, reinigt sich und seine ganze Familie und erlebt den gnädigen Gott, der in Bethel wohnt (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/1.Mose35" class="bibleserver extern" target="_blank">1. Mose 35</a>).</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Familiärer Kreis</title>
		<link>https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/familiaerer-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christoph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:19:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[#montagsgedanken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cvjm-kv-badoeynhausen.de/?p=1953</guid>

					<description><![CDATA[Mk 3,31–35 Jesus erteilt seiner Sippschaft eine klare Absage: Wer sind meine Mutter und meine Brüder und Schwestern? Sein Blick fällt auf die, die im Kreis um ihn sitzen. Diese ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Markus3%2C31-35" class="bibleserver extern" target="_blank">Mk 3,31–35</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Jesus erteilt seiner Sippschaft eine klare Absage: Wer sind meine Mutter und meine Brüder und Schwestern? Sein Blick fällt auf die, die im Kreis um ihn sitzen. Diese sind es, die das tun, was Gott will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Biologische Verwandtschaft verliert ihre Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum finden wir seine leiblichen Brüder nicht im Kreis derer, die ihn hören und tun, was er sagt? Seine Brüder glauben (noch) nicht an ihn (<a href="https://www.bibleserver.com/GNB/Johannes7%2C5" class="bibleserver extern" target="_blank">Joh 7,5</a>), deshalb stehen sie außerhalb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer aber an Jesus glaubt, sitzt im Kreis um ihn herum und ist ganz bei ihm. Die Herzensbeziehung zu Jesus, die sich im Horchen und Gehorchen ausdrückt, ist höher als irdische Verwandtschaftsbande, aber sie ähnelt doch dem Prinzip der biologischen Familie. Genauso, wie ich in meine leibliche Familie durch die Geburt hineingeboren wurde und damit Vater, Mutter und vielleicht auch Geschwister habe, werde ich in die Gottes-Familie hineingeboren. Nikodemus fragte seinerzeit, wie das sein könne: Ein Erwachsener kann doch nicht wieder geboren werden. Oh, doch, sagte Jesus ihm: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. Aber der heilige Geist macht’s möglich: Glaube an den gekreuzigten und auferstandenen Christus, lass deine Sünde abwaschen mit reinem Wasser und du wirst ein Familienmitglied der Gottes-Familie, also jemand, der im Kreis um Jesus sitzt.<br>Wer hätte gedacht, dass der Stuhlkreis in unseren Gruppenstunden so groß rauskommt!</p>
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