Symbole/Begriffe der Bibel: Isai und David – eine Vater-Sohn Geschichte

boy standing in front of man near rocky terrain during daytime

1. Samu­el 16+17

Vater Isai hat acht Söh­ne. Gro­ße, hoch­ge­wach­se­ne und ansehn­li­che jun­ge Män­ner. Einer soll König wer­den.
Wer könn­te es sein?

Samu­el hat die Qual der Wahl. Der Größ­te? Wär doch gut! Der trä­te doch direkt in die Fuß­stap­fen sei­nes Vor­gän­gers König Saul! Der über­ragt auch alle um Haup­tes­län­ge. Aber Gott hat einen ande­ren Plan. Nicht der größ­te, son­dern der nach Got­tes Her­zen soll König wer­den. Denn Gott sieht das Herz an.

David, der Hir­te, der jüngs­te Sohn Isais, wird auserkoren.

Und dann kommt der Krieg. Davids drei älte­re Brü­der gehen an die Front. Vater Isai selbst ist zu alt. Er muss sie zie­hen las­sen. Aber er sorgt sich um sei­ne drei Jungs.

Und nun beginnt im Alten Tes­ta­ment eine Geschich­te, die so wun­der­bar ist, weil sie eine voll­stän­di­ge Ent­spre­chung in den Evan­ge­li­en hat: Der Vater Isai sen­det sei­nen Sohn David aus der Stadt Bet­le­hem, aus­ge­rüs­tet mit Brot, um nach sei­nen Brü­dern zu sehen, ob es ihnen gut geht. Die­se Brü­der wis­sen das lei­der gar nicht zu schät­zen. Im Gegen­teil, sie bezich­ti­gen den Bru­der des Bösen und wol­len ihn los­wer­den. David jedoch kämpft bei die­ser Gele­gen­heit mit dem Inbe­griff des Bösen, mit dem Rie­sen Goli­ath, und besiegt ihn. Sein Lohn ist die Toch­ter des Königs als Braut.

Wel­che Über­ein­stim­mung zum Auf­trag des Herrn Jesus: Gott sen­det sei­nen Sohn Jesus Chris­tus auf die Erde. Von Bet­le­hem, der Brot­stadt aus­ge­hend, bringt Jesus sich selbst als Brot des Lebens. Doch sei­ne Brü­der, die Füh­ren­den sei­nes Vol­kes, leh­nen ihn ab. Er aber ist gekom­men, um gegen den Bösen per­sön­lich zu kämp­fen. Durch sei­nen Tod und sei­ne Auf­er­ste­hung trägt er den Sieg davon und gewinnt sei­ne Braut, näm­lich all jene, die von sei­nem Brot essen und an ihn glau­ben.
Was für Väter, was für Söhne!