Berechenbar

euro, seem, money, finance, piggy bank, save up, cent, coins, computer, taxes, calculator, euro, money, money, money, money, money, finance, calculator

Lk 16,1ff

Er hat nichts vor­zu­wei­sen: ange­klagt wegen Geld­ver­schwen­dung, das Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren vor Augen, rich­ti­ges Arbei­ten nie gelernt und zu stolz zum Bet­teln! Aber er ist klug. Und genau das lobt Jesus an ihm. Genau des­halb erfin­det Jesus die­sen Men­schen, denn real exis­tiert hat die­ser Ver­wal­ter eines rei­chen Herrn nie. Er ist der fik­ti­ve Prot­ago­nist eines Gleich­nis­ses, das Jesus sei­nen Jün­gern erzählt. Erzählt, damit eben die­se Schläue Schu­le mache bei sei­nen Nach­fol­gern, damit sie genau so klug han­deln. Der besag­te Ver­wal­ter über­legt sich, was er tut, damit er nicht auf der Stra­ße steht, wenn sein Geld auf­ge­braucht sein wird: Er kauft sich Freun­de. Ja, rich­tig gele­sen. Er macht sich Freun­de mit dem unge­rech­ten Mam­mon. Er setzt sein Geld für die Schuld­ner sei­nes Herrn ein und ver­rin­gert deren Schul­den. Wie­viel bist du mei­nem Herrn schul­dig, fragt er reih­um. Bis zur Hal­bie­rung springt er für die Kre­dit­neh­mer ein. Na, die wer­den sich gefreut haben und, und das ist die Rech­nung des Man­nes, ihm freund­lich geson­nen sein und ihn in ihren Häu­sern will­kom­men hei­ßen, wenn er es nötig haben wird. Kal­kül – Berech­nung, aber wirk­sam. Er setzt sein begrenz­tes Geld ein, so lan­ge er es hat, und schafft etwas Blei­ben­des für Zei­ten, wenn er nichts mehr hat.

Klug, sagt Jesus und zeigt sei­nen Nach­fol­gern, wie sie es machen sol­len: Macht euch Freun­de mit dem unge­rech­ten Mam­mon! Setzt euer Geld hier ein, so lan­ge ihr es habt. Hängt nicht euer Herz dar­an, liebt es nicht wie einen Gott. Gebt es statt­des­sen Gott! Sam­melt euch Schät­ze im Him­mel! Schafft etwas Unver­gäng­li­ches mit eurem ver­gäng­li­chen Geld. Damit, wenn die Zeit gekom­men ist, Gott euch in sei­ne ewi­gen Woh­nun­gen auf­neh­men wer­de. Er wird euch euer wahr­haf­ti­ges, groß­ar­ti­ges Erbe geben, wenn ihr getreu dem Mot­to „Gott lässt sich nichts schen­ken“ mit eurem Geld umgeht. Das ist sehr berechenbar!