Da bin ich raus, damit habe ich nichts mehr zu tun. Keine Scherereien, keine Angst, kein Stress – frei und ledig sein von etwas, das vor einem lag, von dem man weiß, dass es richtig schlecht gewesen wäre, hätte man es durchleben müssen. Es findet statt, aber eben ohne mich. Als Außenstehender nehme ich höchstens noch eine Notiz davon, aber es tangiert mich nicht. Manchmal ergreift mich so ein Gefühl von Erleichterung und Befreiung angesichts irgendeiner unliebsamen Situation, der ich entgangen bin. Einfach raus sein! Gut!
Als Christ sollte ich eigentlich jeden Tag vor Freude jubeln und das lauthals kundtun, denn ich bin raus! Ich bin raus aus der Finsternis, raus aus Nacht und Dunkelheit, raus aus dem Verderben. Es schwebte über mir, es lag belastend auf meiner Seele, aber ich bin raus! Es findet ohne mich statt. Und es kann auch ohne dich stattfinden!
Wenn der Tag des Herrn kommt, so schreibt Paulus an die Christen in Thessaloniki, dann wird es fürchterlich sein. Dann werden Menschen den Zorn Gottes zu spüren kriegen und nicht entfliehen können. Wie ein Dieb in der Nacht völlig unerwartet und ungebeten erscheint, so werden Menschen die Wiederkunft von Jesus erleben, die ihn ablehnten. Nicht aber ihr, die ihr Jesus kennt und ihn als euren Herrn angenommen habt, für die er mit seinem Blut bezahlt hat. Ihr seid raus! Raus aus Dunkelheit und Verderben, raus aus Finsternis und Nacht. Euch betrifft das Gericht Gottes nicht, denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils. Wer zu Jesus gehört, der ist in Sicherheit, der wird bei Jesus sicher verwahrt. Entweder ist er durch das Tor des eigenen Todes schon vorher im Himmel oder er wird rechtzeitig dorthin entrückt. In jedem Fall aber ist er raus. Raus aus dem Gericht Gottes. Fein raus! Bestimmt! Du auch?
