Das Joch

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Mt 11, 25–30

Manch­mal hole ich mir Hil­fe, wenn ich etwas sehr Schwe­res zu tra­gen haben. Da mei­ne Part­ner alle­samt grö­ßer sind als ich und meis­tens auch stär­ker, erle­be ich oft, dass ich, obwohl ich – Ehren­wort! – mit anfas­se, doch eigent­lich gar kein Gewicht tra­ge. Ich lau­fe meis­tens nur so nebenher.

Das meint Jesus, wenn er sagt „Nehmt auf euch mein Joch, denn mein Joch ist sanft, und mei­ne Last ist leicht.“ Ein Joch ist ein Quer­bal­ken, der den Zug­tie­ren über den Nacken gelegt wur­de, um sie immer paar­wei­se vor einen Pflug oder Wagen zu span­nen. Das Joch impli­ziert das Paar. Wer EIN Joch Och­sen kauf­te, der bekam ZWEI Tie­re. Wenn Jesus sei­ne Zuhö­rer also ein­lädt, sein Joch auf sich zu neh­men, dann heißt das nichts ande­res, als dass man sich mit Jesus gemein­sam vor den Kar­ren span­nen lässt. Dann wird man die­se wun­der­ba­re Erfah­rung machen, dass ER die gan­ze Last trägt und man selbst nur so dane­ben läuft. Und um in die­sem Bild zu blei­ben, darf man wis­sen, dass Jesus den Kar­ren aus dem Dreck zieht. Er stellt sicher, dass ich am Ende des Lebens­we­ges auch das rich­ti­ge Ziel errei­che. Aber Jesus unter­jocht nie­man­den. Für wen oder was du dich ein­span­nen lässt, ent­schei­dest du.